Wir über uns...




Info:
"Karneval" ist nicht alleine nur mit "Rosenmontags-Umzug" gleichzusetzen. Nein, "Karneval" (aktiv betrieben!) bedeutet zwar, viel "Spaß an der Freud" während der Session haben zu können, aber auch ganzjährigen Einsatz für Planungen und Vorbereitungen, viel Engagement z.B. bei der Organisation der geplanten Sitzungen - und nicht zuletzt persönlicher Einsatz eines jeden Mitgliedes, damit dieser Brauch gepflegt, weiter fortgeführt und erweitert werden kann.

Wer sind wir?
Unsere Karnevals-Gesellschaft "Rot-Weiß" Genhülsen 1949 e.V., gegründet am 28.09.1949, feierte im Jahre 2004 ihr 55-jähriges Jubiläum, womit wir die Marke "60" nun auch schon wieder eine ganze Zeit hinter uns gelassen haben.
Nach vielen Jahrzehnten, kommenden und gehenden Generationen verdienter, aktiver Mitglieder und einigen Höhen und Tiefen wurde Marcus Sentis am 14.10.2000 das Amt des 1.Vorsitzenden und Präsidenten übertragen. - Die damals drohende Auflösung der Gesellschaft war somit abgewendet, die Klippen wurden durch harten Einsatz aller Beteiligten mit Bravour umschifft!
Von nun an waren Gleichgewicht und Harmonie in der Gesellschaft wieder hergestellt, es wurde geplant, organisiert, realisiert und gefeiert, wie es sich eben gehört! - Die positive Entwicklung in den letzten Jahren in Form von stetigem Zuwachs in der Gesellschaft bestätigte alle aktiven Mitglieder in ihrer Arbeit!

Was machen wir?
Karneval... *logisch* ;)  - ...ein dreifach "Genhölse - Halt Pohl!"
Wir wollen weiterhin die Tradition pflegen und den Karneval am 11.11. eines jeden Jahres mit "Hoppeditzerwachen" oder "Sessions-Eröffnung" aus dem Schlaf holen!
Weiterhin wollen wir mit unserem eigenen, riesigen Umzugs-"Wagen" (MS "Santa-Genhülsia II" - Länge: 12,85m!) am "Tulpensonntagszug" in MG-Rheindahlen und natürlich am "Veilchendienstagszug" in Mönchengladbach teilnehmen! - Und wir möchten selbstverständlich, wie jedes Jahr, mit einer "Großen Damensitzung" und einer "Großen Herrensitzung" zur humorvollen Unterhaltung unseres Publikums beitragen!
Natürlich ist es auch von großer Wichtigkeit, während der laufenden Session durch Teilnahme an den unterschiedlichsten Sitzungen wertvolle Kontakte zu pflegen! - Denn nur durch aktive Mitarbeit aller Mitglieder und Freunde kann die Tradition des Karnevals erhalten bleiben!

Ohne Fleiß keinen Preis!
Im Jahre 2003 hat sich die Gesellschaft auf die Fahne geschrieben, eine neue, junge und dynamische Tanzgarde ins Leben zu rufen!
Es entstand eine Formation junger Mädchen, die mit Spaß am Tanz und an der Musik zeigte, was in ihr steckt: die "hauseigene" Garde- und Showtanz-Gruppe "The Crazy Dreamdancers"!
Die Mädchen (mittlerweile junge Damen...) arbeiten sehr ausdauernd und hart an ihrem Ziel, nämlich tosenden Applaus und hohe Anerkennung zu ernten, wie uns die Reaktionen des Publikums bei diversen Auftritten in den letzten Sessionen bereits gezeigt haben! - Inzwischen hat sich die noch vor ein paar Jahren "kleine Tanzgarde" zur Hauptattraktion gemausert...
Unser aller Dank an dieser Stelle an unsere Trainerin und Betreuerin Liane Mispelbaum!  :·))

Wusstet ihr es...?
Warum feiert man eigentlich Karneval?
Wie viele andere Bräuche ist auch der Karneval im Mittelalter entstanden und hat seinen Ursprung im Christentum. Übersetzt bedeutet Karneval "Fleisch, lebe wohl!". Und deshalb ließen es sich die Menschen noch einmal richtig gut gehen, bevor die 40-tägige Fastenzeit begann, in der man auf viele Genüsse verzichten sollte. Früher im Mittelalter bedeutete das vor allem, gar kein oder wenig Fleisch zu essen.
Zum Genießen gehört aber nicht nur das Essen, und deshalb nutzten die Menschen diese Zeit auch, um ausgiebig zu feiern, ohne dabei auf die sonst geltenden Regeln und Gebote zu achten. Und als Zeichen dafür, dass in diesen Tagen ganz andere Regeln galten, kostümierten sie sich. Männer gingen als Frauen verkleidet oder die Gesichter wurden hinter Tiermasken versteckt, und ganz Mutige zogen sich sogar Teufels- oder Hexenmasken an und fielen damit natürlich besonders auf.
Karneval war auch die einzige Zeit, in der die einfachen Bürger offene Kritik an den Herrschern üben durften. Dieser Brauch ist bis heute erhalten geblieben: Auch heute werden bei den Karnevalssitzungen viele spöttische Reden gehalten und es wird sich über die Politiker lustig gemacht.
Besonders im Rheinland wird auch heute noch sehr ausgelassen Karneval gefeiert. Es finden viele bunte Umzüge statt bei denen Süßigkeiten an die kostümierten Zuschauer verteilt werden. Der wohl bekannteste und beliebteste Zug ist der "Rosenmontagszug". In vielen Bundesländern gibt es an diesem Tag sogar schulfrei!
Zum Ende der Karnevalswoche versammeln sich noch einmal alle Narren und basteln zusammen eine Strohpuppe, der sie Kleider anziehen. Dabei stellt man sich vor, dass das Stroh alles Böse und Ungehorsame ist, was man in den letzten Tagen getan hat. Wenn alle ihr Stroh dazugetan haben, wird der sogenannte "Nubbel" verbrannt und die Narren sind wieder von allen begangenen Sünden befreit...



ein dreifach
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"Genhölse - Halt Pohl!"